Warum "Gehalt × 2" nicht ausreicht
Viele neue Freelancer verdoppeln einfach ihr vorheriges Unternehmensgehalt, um einen Stundensatz zu finden. Dies ignoriert jedoch oft die versteckten Kosten, Ihr eigener Chef zu sein: Selbstständigensteuern, Krankenversicherung, spezialisierte Software, Hardware-Upgrades und die Zeit, die für nicht fakturierbare Aufgaben wie Marketing und Buchhaltung aufgewendet wird.
Wie es berechnet wird
Satz = (Ziel + Ausg) / (1 - Steuer%) / (Stunden × 52)
Wir berechnen Ihren gesamten Bruttobedarf, indem wir Ihren gewünschten Gewinn zu Ihren Ausgaben hinzufügen und dann für Steuern "aufbrutto" nehmen. Diese Summe wird dann durch Ihre tatsächlichen fakturierbaren Stunden geteilt.
Preisstrategien
Sollte ich stundenbasierte oder wertbasierte Preisgestaltung verwenden?
Stundenbasiert ist großartig für Wartungsarbeiten. Für Projekte mit hoher Wirkung (wie eine Markenidentität) ist wertbasierte Preisgestaltung oft besser, da sie Ihre Zeit vom Wert des Ergebnisses entkoppelt.
Wie viele fakturierbare Stunden sind realistisch?
Die meisten Vollzeit-Freelancer finden, dass 20-30 Stunden pro Woche der 'Sweet Spot' für fakturierbare Arbeit ist. Der Rest der 40-Stunden-Woche wird von Geschäftsbetrieben verbraucht.
Wann sollte ich meine Sätze erhöhen?
Eine gute Faustregel ist, Ihre Sätze um 10-20% zu erhöhen, sobald Sie 3 Monate lang konstant mit 80% Kapazität gebucht sind.
Steuer- und Finanzielle Haftungsausschluss
Steuersätze variieren stark nach Land und Entitätstyp (LLC, Einzelunternehmen usw.). Dieses Tool bietet eine vereinfachte Schätzung. Konsultieren Sie immer einen Steuerfachmann oder Buchhalter, um sicherzustellen, dass Ihre Sätze Ihre spezifischen rechtlichen und finanziellen Verpflichtungen abdecken.